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General Entacher bei Nordgau

8. Mai 2011

„Mehrheit gegen die Wehrpflicht“- mit dieser Schlagzeile löste die „Kronenzeitung“ im September des Vorjahres eine der hitzigsten politischen Debatten der letzten Monate aus. Eine Debatte, bei der sachliche Überlegungen nicht immer im Vordergrund standen und die letztendlich in der Abberufung von Generalstabschef Edmund Entacher durch den Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) gipfelte. Doch was spricht nun tatsächlich für die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht? Und was dagegen?


Ein Bericht von Christoph Prinz.

Über 100 Besucher, darunter der Vorsitzende der Verbandsführung Mag. Johann Schmid, NdW und EKV-Präsident Gerhard Labschütz, NdW, konnten sich am 17. März in einem gut gefüllten Conventsraum der Bude Nordgau Wiens im Rahmen des ACs „Wehrpflicht – Berufsheer“ von den Vorteilen der allgemeinen Wehrpflicht überzeugen. Moderiert wurde der Abend von Mag. Thomas Stummer, als Vortragender konnte eben jener vom Verteidigungsminister wenige Wochen zuvor abberufene Generalstabschef gewonnen werden – General Edmund Entacher. Als unmittelbar Beteiligter, der bei der Ausarbeitung der verschiedenen Heeresmodelle mitgewirkt hat und damit bestens informiert über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle ist, hat dieser die Situation mit der nötigen Sachlichkeit und ohne politische Seitenhiebe erörtert.

Zu Beginn seines Vortrags gab General Entacher einen kurzen Kommentar zu den Beweggründen, die zu der Debatte führten und wie sich die – teilweise „in Stein gemeißelte“ – Einstellung der einzelnen politischen Parteien zur allgemeine Wehrpflicht angesichts von Landtagswahlen und Umfragewerten änderten. Danach wies er auf die Risiken einer solchen Debatte für die Sicherheit in Österreich, aber auch auf die Gefahr der unkoordinierten Abrüstung in Europa im Generellen hin. Weiterlesen…

NR a.D. Prim. Prof. Dr. Günther Wiesinger v. Dr. cer. Swing verstorben

20. August 2010

Verbindung als Utopie

9. August 2010

Festrede von Dr. Johannes Preiser-Kapeller anlässlich des 110. Stiftungsfestes am 29. Mai 2010.

„Der Nordgau als Utopie“; bei diesem Titel mag sich so mancher in der Corona fragen, welche Phantasterei ihm da aufgetischt werden soll. Utopie, das ist im heutigen Sprachgebrauch meist ein Konstrukt ohne Realitätsbezug, ein Hirngespinst ohne praktischen Wert. Stellt etwa ein Politiker fest, ein Vorschlag sei „utopisch“, so suggeriert er damit, die Idee sei so weit von jedem vernünftigen Maß entfernt, daß sich selbst das Nachdenken darüber nicht lohnt – frei nach dem oft bemühten Zitat „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen“. Utopisch in diesem Sinne war mit „nicht länger als zehn Minuten“ nur die Zeitvorgabe des hohen Seniors für diese Festrede. Weiterlesen…

Trotzdem Kirche

15. Juni 2010

Mit dem Rücken zur Wand?

Mit dem Rücken zur Wand?

Zu diesem Schluss kommt – mit der Bitte um Vergebung und dem Angebot für persönliche Gespräche – unser Verbindungsseelsorger Eugen Schindler in seiner Betrachtung zu den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche.

In den letzten Wochen wurden wir regelrecht überrollt von täglich neuen Meldungen über Missbrauchskandale in kirchlichen Einrichtungen und durch Priester und kirchliche Angestellte. Wo immer so etwas im kirchlichen Bereich geschehen ist, kann es nur als skandalös eingestuft werden und als Verrat an denen, die sich im Schutz der Kirche geglaubt haben – sowohl hinsichtlich der kriminellen Tat selbst als auch im Blick auf den meist nur halbherzigen Umgang mit der Verantwortlichkeit der Täter durch die kirchliche Leitung. Abgesehen von der Pflicht der Kirche, den Opfern zu heilenden Schritten einer Wiedergutmachung zu helfen, können wir als Kirche die Opfer nur um Vergebung bitten für das, was ihnen angetan worden ist; auch wenn es tatsächlich eine sehr kleine Zahl von Priestern ist, die schuldig geworden sind.

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Jugend ohne Gott?

8. Mai 2010

Am 28. April hielt s.E. Weihbischof Dipl.-Ing. Mag. Stephan Turnovszky den lang erwarteten AC zum Thema „Jugend ohne Gott? – Kirche ohne Jugend?“.

Ein Bericht von Georg Nahodil

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„Letztlich sind es die Bundesbrüder, warum er bleibt“

26. April 2010

Bbr. Dr. Gregor Hörmanns Festrede zum Gründungstag 2010. Zukunftsperspektiven aus der Sicht eines Aktiven.

Der hohe Senior hat mich gebeten in der Festrede auf Nordgau aus Sicht der Aktivitas einzugehen. Eine ehrenvolle, wenn auch nicht ganz einfache Aufgabe. 47 junge Männer zählt unsere Aktivitas derzeit. 47 Burschen und Fuchsen mit unterschiedlichen Geschichten und folglich 47 völlig unterschiedliche Herangehensweisen an das Phänomen Nordgau. Was ist es nun aber, das uns alle vereint? Was führt einen jungen Studenten zu unserer Verbindung? Wohl kaum allein das billige Bier oder die liebevoll zubereiteten Würstel. Und weiter: Was bewegt diesen jungen Nordgauer im Jahre 2010? Wie erlebt er seine Aktivenzeit in einer radikal veränderten Studienlandschaft?
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Der Thor Heyerdahl der Borkenkäfer

25. März 2010

Ips schmutzenhoferi – Käfer, Schädling, Freund

ips schmutzenhoferi - der Borkenkäfer aus Bhutan, dem Land des Donnerdrachens

ips schmutzenhoferi - der Borkenkäfer aus Bhutan, dem Land des Donnerdrachens

Abseits von Hofratskarrieren, Titelambitionen und Würdenträgerverehrungen ist  ein verschütteter seit längerem und (zu Unrecht!) vielleicht etwas belächelter Werdegang von globaler Relevanz in der Forstentomologie und Koleopterologie in den Fokus „Nordgaus HiSociety“ gerückt.

Ein bodenständiger, studierter Forstwirt namens Heinrich Schmutzenhofer (v. Odysseus) steht im Mittelpunkt dieses neuentdeckten „Gschichtls“ und sein anektodenreiches Leben verdient breiteres Publikum.
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Neues Buch von Voltaire

18. Februar 2010
Physik, Gott und die Materie

Physik, Gott und die Materie

Bbr. Ao. Univ.-Prof. Dr. Josef Tomiska (Institut für Physikalische Chemie an der Universität Wien) beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema der Vereinbarkeit von Religion und moderner Naturwissenschaft. In seinem neuen Buch „Physik, Gott und die Materie. Warum Wissenschaft und Glaube kein Widerspruch sind“ macht er seine Überlegungen einmal mehr einem breiten Publikum zugänglich. Weiterlesen…

Maki nach dem Officium

1. Februar 2010

Ein Nordgauer bei Edo-Rhenania Tokio

Die AV Edo-Rhenania und ihre Gäste aus Deutschland und Österreich

Die AV Edo-Rhenania und ihre Gäste aus Deutschland und Österreich

Eine Semesterabschlusskneipe, bei der man das Bier nur anderen, nie sich selbst einschenkt, bei der nach Ende des Offiziums Maki serviert wird und deren Präsidium Satoshi Ozawa innehat, nährt im aufmerksamen Couleuriker den Verdacht, sich nicht in der Kolingasse 2 zu befinden. Weiterlesen…

Zur Präsenz von Religion im öffentlichen Raum

22. Dezember 2009

Gedanken am Fest unseres Landespatrons*

von Gerald Gruber

Was hängt an der Klassenwand?

Was hängt an der Klassenwand?

Kirchlich gesehen ist der 15. November ein Hochfest, das des Hl. Leopolds, des Landespatrons von Niederösterreich. Staatlich gesehen ist dieser Tag der Landesfeiertag: Wenn dieser Tag nicht an auf einen Sonntag fällt, wie in diesem Jahr, haben Schüler und Landesbedienstete frei. Die offizielle Homepage des Landes NÖ erläutert unter dem Punkt „Landessymbole“: Der 15. November ist in Niederösterreich Landesfeiertag: Wir feiern den Heiligen Leopold, unseren Landespatron. In Tagen wie diesen muss man fragen: Darf das sein?

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Die Simpsons und die Philosophie

22. November 2009

Von Gudrun Geist

Eigentlich haben wir es doch alle längst gewusst. Die Simpsons sind viel mehr als ein Haufen gelber Männchen, viel mehr als ein paar makabere Witze; viel mehr als die mit 20 Jahren am längsten laufende US-Zeichentrickserie aller Zeiten. Seit 1989 ziehen uns Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie in fast 500 Folgen nun schon in ihren Bann und faszinieren durch den Mix aus überzeichneter Realität und versteckten Anspielungen. Die Simpsons sind ein Spiegel der amerikanischen Gesellschaft, eine Parodie auf das stets harmonische Familienleben. Was aber steckt hinter der scheinbar willkürlichen Zusammensetzung der Personen in Springfield?

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Die Verzückung des Paulus

20. November 2009

Die Festrede des Philisterseniors Paul Drobec anlässlich des 109. Stiftungsfestes am 13. Juni 2009. Als Inspiration diente das von Cbr. Andreas Gamerith, Alp, geschaffene Altarbild „Die Verzückung des Paulus“ für die Kapelle auf Schloss Coburg in Ebenthal.

Liebe Bundes- und Cartellbrüder!

Werte Festgäste!

Gerne komme ich der Bitte unseres hohen Seniors nach, beim heutigen Festkommers das Wort zu ergreifen, und danke für diese Ehre.

Hatte ich schon öfter bei früheren solchen Anlässen über unsere Prinzipien referiert, insbesondere über Scientia – ich erinnere an die Ausführungen über die neue Studienlandschaft und die Auswirkungen des Bolognaprozesses – sowie Patria und Amicitia, so will ich heute ein wenig auf die Religio eingehen, ohne jedoch eine Predigt halten zu wollen, geschweige denn, den ausgezeichneten Worten unseres Verbindungsseelsorgers Konkurrenz zu bieten. Vielmehr hat mich das Paulusjahr und der Ort unseres Festkommerses dazu inspiriert, das altehrwürdige Stift Altenburg, und in diesem Zusammenhang ein ganz besonderes Zusammentreffen, welches ich hier vor etlichen Wochen erleben durfte. Weiterlesen…

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